keyless go wurde im Frühjahr 2004 in Saarbrücken gegründet.
In der Regel schreibt Helena die Lieder, Worte und Töne; sie spielt Gitarre und singt. Zu ihren Lieblings-Inspirationsquellen zählen dabei Bands wie dEUS, Pavement, Tomte oder auch the Cure.
Jule spielt nach Bedarf Piano oder Gitarre. Sie liebt beispielsweise Radiohead und Calexico und hat eine Vorliebe für "schräge" zweite Stimmen (ohne Dissonanz keine Harmonie), die sie auch gerne in der Band auslebt.
Nicolas ist unser Mann für die tiefen Töne. Er hat früher schon in ein paar Bands gespielt (u.a. Violet, Peperuda und Wandelstern) und ist nach einer zweijährigen Kreativpause wieder aktiv.
Anne trommelt, früher war sie noch bei Blasenschwäche aktiv, einer Band, die wie der Name vermuten lässt, in der Deutschpunk-Ecke anzusiedeln ist.
Rocken tun wir alle.
Im Frühjahr 2004 hatten wir großes Glück und bekamen über jemanden kennen, der wen kennt einen wunderschönen Proberaum: Doppelgarage und Heizungskeller, mit der Anlage anderer Leute ausgestattet und mit dem Fahrrad schnellstens zu erreichen. Einen kleinen Haken hatte die Sache, und zwar gab es nur einen Schlüssel, den wir jedes Mal neu organisieren mussten. Es entwickelte sich ein meist erfolgreiches, jedenfalls immer wieder spannendes Beschaffungsverfahren, das uns letztendlich auch den Bandnamen bescherte. Nur knapp zwei Monate darauf entzweiten uns Auslandsaufenthalte. Bis dahin hatten wir sechs Lieder geprobt und zusammen so schön gefeiert, dass wir es kaum erwarten konnten, weiterzumachen.
Nach der freudigen Reunion standen die Vorbereitungen für unseren ersten Auftritt an. Denn der Zufall hatte ergeben,dass in unserem Proberaum eine rauschende Sylvesterparty stattfinden sollte. Wir schufen zwei weitere "Mädchenrock"-Hymnen, kleideten uns in rot-schwarze Banduniformen und legten los. Der Auftritt war aus Sicht derer, die wir um ihre Meinung baten, für den ersten Auftritt richtig gut. Besonders Benny schien das weibliche Publikum in äußerste emotionale Rage zu bringen, denn wir wurden Zeuge, wie sein Bass mit roter Reizwäsche dekoriert wurde. Alles in allem eine sehr erfreuliche Feier. Danach waren wir unsere super Garage jedoch leider los, weil die Stadt auf die Idee kam, dafür viel Geld zu verlangen.
Proberaumlos harrten wir drei Monate der Dinge und bemühten uns, so viel kreative Energie wie möglich für die den glorreichen Tag des Wiederaufrockens zu sammeln. Und unsere Gebete wurden erhört... In unserer neuen Heimat am Eschberg wurden die schändlich vernachlässigten Instrumente wiederbelebt und und mit neuen Songs beglückt.
Und jetzt? Der Sommer ist da, keyless go hat einen Schlüssel und gibt wieder Konzerte!